- Gedanken zur Jahreslosung 2026 -
verfasst Dezember 2025
Offenbarung 21,5
Ihr Lieben, es sind nur noch wenige Wochen bis zum Beginn des Jahres 2026. Was erwartet uns? Oder was erwarten wir von dem neuen Jahr? Und noch präziser: Was erwartet unser HErr JESUS CHRISTUS von uns im neuen Jahr? ER erwartet und sagt es Johannes und uns: "SIEHE!"
Was sehen wir - wenn wir Offenbarung 21,1-7 lesen?
Es ist phänomenal: Wir erleben das große Ende und den neuen Anfang. Am Schluß des 20. Kapitels lesen wir vom Endgericht - Gott auf Seinem Thron. Alle Menschen müssen vor diesem erscheinen - zum Gericht! Dieses gehört zu dem großen Ende der Zeit und zum Neubeginn dazu, bei dem es heißt: „Siehe, ich mache alles neu!“ Mit dem Gerichthalten wird die Zeit der Erde, die Zeit der Gnade, beendet sein. Jetzt zählen nur noch ganz klare Fakten. Wenn wir vor dem Thron Gottes stehen, kommt es ganz darauf an, ob unsere Namen im richtigen Buch geschrieben sind. Es sind viele Bücher, die vor Gott aufgeschlagen liegen, in welchen alle Taten geschrieben stehen und nach welchen Gericht gehalten wird. Im Daniel 7,10 heißt es: „Und von ihm ging aus ein langer feuriger Strahl. Tausendmal Tausende dienten ihm, und zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht wurde gehalten und die Bücher wurden aufgetan.“ Wer nach diesen Büchern gerichtet werden wird, der hat keine Chance zu bestehen, denn darin stehen unsere Werke - alles, was wir in Gedanken, Worten und Werken in unserem Leben getan haben (vgl. Röm 2,6ff) und wir werden auf die Fragen Gottes keine Antworten wissen.
Das andere Buch, von dem hier die Rede ist (Offenb 20,12), ist das für dich und mich entscheidende - das Buch des Lebens! In diesem stehen die Namen derer geschrieben, die die Hilfe Gottes angenommen haben, die auf das Evangelium gehört haben, wie es in Offenbarung 14,6-7 verkündigt wird: „Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!“ Gottes Wille ist es, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen (vgl. 1 Tim 2,4). Dieses andere Buch offenbart die Gnade Gottes, ohne welche keiner die Möglichkeit zur Rettung hat, denn wir sind Sünder und bedürfen der Vergebung!
Wir haben ein besonderes Ziel: Einen neuen Himmel, eine neue Erde, das neue Jerusalem, die Hütte Gottes bei den Menschen.
Es heißt weiter:
„Ich sah…“ - Was siehst du? Schau auf JESUS und du wirst SEINE Gegenwart erleben! Das neue Jerusalem kommt in aller Pracht und Schönheit vom Himmel herab - unsere Heimat, unser Zuhause!Es kommt nicht von irgendwoher - sondern von Gott! Es kommt zur ewigen Vereinigung der Gottesgemeinde mit dem Schöpfer! Wir müssen bereit sein, dort fröhlich mit einzuziehen! Gott hat diese Stätte für uns bereitet - für dich!
„Ich hörte…“ - Was hörst du? Die Stimme erklärt die Bedeutung (20,3): „Siehe da, die Hütte Gottes…“ Hier schlagen wir den
Bogen zu Mose bei der Wüstenwanderung. Was da geschah, wiederholt sich am Ende der Zeit! „Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, dass ich unter ihnen wohne.“ (2 Mo 25,8) „Und ich will
unter ihnen wohnen und ihr Gott sein.“ (2 Mo 29,45) Gott war in der Stiftshütte verborgen, nicht von Angesicht sichtbar - und doch mitten unter Seinem Volk! „Und ich will unter ihnen
wohnen und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“ Doch immer wieder kehrte sich das Volk von Gott ab. (Hesek 37,27 & Jer 32,38) „Ich will meine Wohnung unter euch
haben, und meine Seele soll euch nicht verwerfen. Und will unter euch wandeln und will euer Gott sein; so sollt ihr mein Volk sein.“ (3 Mo 26,12-13) Von Mose schlagen wir den Bogen zum
Neuen Testament (Joh 1,14): „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen
Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ Das ist hier in der Offenbarung geworden - und nicht nur für ein einzelnes Volk, nein, für die ganze erlöste und erneuerte
Menschheit!
Nicht nur, dass das neue Jerusalem kommt, in dem wir wohnen werden, sondern Gott selber wird in der Stadt unter uns wohnen und wandeln - noch mehr, als einst im
Garten Eden!! Haben wir das gehört und verstanden? Wer Ohren hat zu hören, der höre! Versäume diese besondere Chance nicht! Wer in diese Stadt mit einziehen wird, erlebt Besonderes. Aber wir
müssen einziehen!
Gerechtigkeit wohnt unter uns. Aber wie kann in der neuen Welt einzig Gerechtigkeit sein - ohne Leid noch Geschrei noch Schmerz? Und das Größte: Keine Trennung von GOTT? Die Ursache der Trennung zwischen Gott und uns, die Sünde, ist hinweg getan! Alles Übel, das wegen der Sünde in die Welt hineingekommen ist, ist ein für allemal weg! GOTT will dir dieses alles anbieten, nimm es doch an!!
Christus spricht: „Siehe, ich mache alles neu.“ Ja, ER macht alles neu! ER hat das letzte Wort! ER will dein Leben ganz neu machen und das nicht erst später, sondern jetzt gleich! ER will dich komplett verändern!
Diese Veränderung bedeutet Licht in deinem Leben - und dann einst das fröhliche Einziehen in das neue Jerusalem mit all den schönen Verheißungen. Der von Anbeginn war, ist am Ende der EINE! Von Anfang an hat GOTT SEINEN Heilsplan mit uns Menschen im Blick und ER wird ihn auch zu Ende bringen! ER hat gesorgt und will auch heute in dieser Zeit für uns sorgen. ER hat das Werk begonnen und wird es auch vollenden. Das Werk, das ER mit dir begonnen hat, wird ER auch zu Ende bringen. Weder unsere Untauglichkeit noch die Feindseligkeit des Satans können die Pläne Gottes, unseres HErrn, durchkreuzen. ER hat lebendiges Wasser, Wasser das allen Kummer stillt. Nimm doch und trinke davon, ER bietet es gerade dir an!
Neu gemacht durch IHN können wir in dem Wissen, JESUS ist bei uns, getrost in das neue Jahr gehen. ER ist unsere Kraft, unsere Sicherheit, bei allem was uns auch begegnen mag - denn wir dürfen Erben sein, weil wir SEINE Kinder sind. Du auch?
Lasst uns IHM fest vertrauen und SEIN Wort als Leitfaden haben - dieses hat ewigen Bestand. Wer sich zu unserem HErrn Jesus Christus hält, der ist ein Kämpfer. Anders geht es auch nicht, denn die Welt, in der wir leben, und der Fürst der Welt, der hier noch sein Macht entfalten kann, sind die Feinde unseren HErrn und Heilandes und darum auch unsere Feinde. Aber die Streiter Christi müssen Überwinder werden. ER selbst ist der große Überwinder. Und wer sich im Glauben an Ihn fest macht erlangt durch Ihn den Sieg! Lasst uns wachen und beten! Wir dürfen gemeinsam unterwegs sein.
Ich grüße mit dem schönen Liedvers von Johann Peter Schück: „Nur mit Jesus will ich Pilger wandern, nur mit Ihm geh froh ich ein und aus; Weg und Ziel find ich bei keinem andern, Er allein bringt Heil in Herz und Haus.“
Euer Helmut Friedrich
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