Herzlich willkommen!

 

Willkommen auf der Internetseite der Landeskirchlichen Gemeinschaft Usedom/Bansin
des Landesverbandes evangelischer Gemeinschaften Vorpommern e.V. (LGV).

 

Auf den weiteren Seiten können Sie sich über uns sowie unsere Veranstaltungen und das Gemeinschaftsleben informieren. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen!

 

 


Monatsspruch Juli 2021:

 

Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir. 

 

Apostelgeschichte 17,27b & 28a

Monatsspruch August 2021:

 

Neige, Herr, dein Ohr und höre! Öffne, Herr, deine Augen und sieh her!

 

 

2. Könige  19,16



  

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinschaft!

 

 

Ich grüße euch mit den Monatssprüchen von Juni und Juli – beide sind aus der Apostelgeschichte.

 

Der Monatsspruch von Juni bildet die Grundlage für eine klare Verkündigung der Frohen Botschaft (Apg 5,29): „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ – ein Garant für Jesu „Ja“ zu uns und das Erleben Seiner Wunder in unserem ganz persönlichen Leben und in der Gemeinde. Die Jünger haben es von Jesus gelernt. Erfüllt von Seinem Geist gehen Petrus und Johannes zum Tempel und heilen in Jesu Namen den Lahmen, der vor der schönen Tür sitzt und bettelt. Ihr Handeln in der Vollmacht Jesu hat Folgen: Sie werden um Jesu Willen eingesperrt, verhört, bedroht und es wird ihnen verboten, den Namen Jesu zu verkündigen und in diesem zu handeln. Sie ignorieren dieses Verbot und reden in klarer Weise weiter. 

Haben wir es nicht auch erlebt, wie gerade von Seiten der Kirche in den letzten 1½ Jahren verlangt wurde, gegen den Auftrag Christi zu handeln und zu leben? Wie sind wir damit umgegangen? Folgten wir dem Auftrag des Herrn im Gegenwind oder haben wir uns ‚beruhigt‘ mit einer Auslegung der Nächstenliebe, die keine ist!? Nachdem der Engel des Herrn die Jünger aus dem Gefängnis holt, bekommen sie den Auftrag (Apg 5,20): „Gehet hin und tretet im Tempel auf und redet zum Volk alle Worte des Lebens.“ Was für ein Auftrag! Dieser gilt auch für uns!

Wir brauchen uns nicht zu fürchten – unser Herr hat alles im Blick und Er hat alle Macht zum Helfen. Wir sollen Jesus ganz klar bekennen und verkündigen, dass Er der einzige Weg zum Vater ist, denn Er ist für unsere Sünde gestorben.

Petrus bekennt ganz klar: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ Auf dem Berg der Verklärung spricht Gott zu den Jüngern (Mt 17,5b): „Dies ist mein lieber Sohn, den sollt ihr hören.“ Der oberste Maßstab ist Gott und Er hat alles Seinem Sohn übergeben, Ihn sollen wir hören und dann handeln.

Wenn wir wie die Apostel danach handeln, dann dürfen wir auch erleben (Apg 17,27&28): „Er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.“ 

 

Manchmal verlaufen unsere Wege anders als wir wollen und planen. Die Apostel haben dieses auch auf der zweiten Missionsreise erlebt (Apg 17): Sie verkünden die klare Botschaft und der Herr führt sie den Weg – so war es ein Siegeszug des Evangeliums von Christus. 

Unser Herr ist uns nah, zu Ihm dürfen wir zu jeder Zeit kommen. Er will in deinem Herzen wohnen und Mittelpunkt unserer Gemeinde sein. Unser Herr will nicht in Mauern und Schablonen gedrückt werden, Er will mitten unter uns wohnen. Dann dürfen wir erleben, dass wir und die Gemeinschaft lebendig werden (Ps 50,9-15): „Ich will von deinem Hause Stiere nicht nehmen noch Böcke aus deinen Ställen. Denn alles Wild im Walde ist mein und die Tiere auf den Bergen zu Tausenden. Ich kenne alle Vögel auf den Bergen; und was sich regt auf dem Felde, ist mein. Wenn mich hungerte, wollte ich dir nicht davon sagen; denn der Erdkreis ist mein und alles, was darauf ist. Meinst du, dass ich Fleisch von Stieren essen wolle oder Blut von Böcken trinken? Opfere Gott Dank

und erfülle dem Höchsten deine Gelübde, und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.“

 

Noch einmal: Er will in deinem Herzen wohnen, Er, der Schöpfer des Himmels und der Erde. 

Haben wir Acht darauf, dass Jesus bei uns über allem steht? Wir müssen Ihm mehr gehorchen als den Menschen und Er will uns leiten – auf Seinen Wegen! Lassen wir es doch zu, dass Er unsere Pläne durchkreuzt, auf dass sich Sein Plan mit uns erfüllt. 

 

Ich danke Gott für unsere Gemeinschaft, die Gemeinschaft am Evangelium von Christus und damit die Gemeinschaft, die wir mit Ihm erleben dürfen. 

Ich wünsche und erbitte für uns einen klaren Blick auf Ihn und den Mut, Ihn freimütig zu bekennen! Das lässt uns froh in die Zukunft schauen: „In Ihm leben, weben und sind wir.“ 

 

 

 

 

 

Euer Helmut Friedrich