Herzlich willkommen!

 

Willkommen auf der Internetseite der Landeskirchlichen Gemeinschaft Usedom/Bansin
des Landesverbandes evangelischer Gemeinschaften Vorpommern e.V. (LGV).

 

Auf den weiteren Seiten können Sie sich über uns sowie unsere Veranstaltungen und das Gemeinschaftsleben informieren. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen!

 

 


NEU:




Monatsspruch April 2020:

 

Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich!

 

 

1. Korinther 15,42

Monatsspruch Mai 2020:

 

Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat!

 

1. Petrus 4,10



Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinschaft!

 

 

Ich grüße euch mit dem Monatsspruch für April (1.Kor 15,42):

Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.

 

Was wäre unser Leben wert – auch in der Nachfolge Jesu, wenn mit dem Tod alles aus wäre? Wenn wir Leid sehen, an Gräbern stehen, stellt sich uns da nicht die Frage, ob es wirklich stimmt, dass ich, wenn ich an Jesus glaube, nicht sterbe, sondern lebe? Hier können wir auf unsere Jahreslosung schauen (Mk 9,24): „Ich glaube; hilf meinem Unglauben.

 

Ihr Lieben, der Tod ist real. Menschen sterben und wir tragen sie zu Grabe. Aber was bedeutet denn unser Monatsspruch? Hier müssen wir auf Christus schauen! Glaubst du, dass Jesus lebt? Wenn du das nicht glaubst, kannst du auch nicht an die Auferstehung glauben. Es macht sich für uns an Christus fest, der für uns auf die Welt kam, am Kreuz starb und am dritten Tag auferstand. Wenn du dieses glaubst, dann hast du das Leben. Der Apostel Paulus sagt (Gal 2,20): „Ich lebe; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.“ und (2.Kor 5,17): „Das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden.Wenn Christus in uns lebt, dann werden wir nicht sterben, sondern leben wie ER.

 

Wenn wir den Samen haben, muss dieser ausgesät werden, ansonsten kann es sein, dass das Samenkorn taub und damit für immer unbrauchbar wird. Paulus vergleicht es in 1.Korinther 15,37ff mit dem Samenkorn, welches nicht taub ist. Es muss in die Erde, auf dass es da erstirbt – aber mit dem Sterben ist das Leben sofort da und kann zu dem werden, wozu der HErr es bestimmt hat.

 

Jesus ist, wie wir es im Glaubensbekenntnis sagen, „gestorben, begraben, hinabgefahren in das Reich des Todes und am dritten Tag auferstanden“. Als er starb, war sein Leib gebrochen und begraben, aber das Leben war gleich da und am dritten Tag ist er mit dem unverweslichen Leib auferstanden.

Wir lesen es in der Osterbotschaft (Joh 20,15-17): Maria Magdalena denkt, Jesus sei der Gärtner, aber als er sie ansprach, erkannte sie ihn. Sie durfte ihn nicht anrühren, denn er war noch nicht aufgefahren gen Himmel.

Der Schächer am Kreuz starb, aber er lebte, denn der HErr sagte zu ihm (Lk 23,43): „Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ Der verwesliche Leib wurde begraben, aber der Schächer mit dem unverweslichen Leib ist auferstanden und zum Herrn ins Paradies gekommen.

 

Wir werden überkleidet mit dem Leben. Wenn wir sterben, werden wir leben und – ob nach drei Stunden, drei Tagen oder dreißig Jahren – bei der Auferstehung im unverweslichen Leib dabei sein.

 

Wir lesen von dem Lamm Gottes (Offb 5,6ff) mit den auf ewig sichtbaren Nägelmalen in den Händen (Joh 20,27). Darum: Nur weil Jesus Christus gestorben und auferstanden ist, haben auch wir das Leben – schon jetzt.

 

Glaubst du es? Wenn nicht, versäume nicht diesen Tag, sonst kann es zu spät sein. Der HErr ruft dich heute!

 

 

Euer Helmut Friedrich

Sonnenuntergang auf Usedom
Sonnenuntergang auf Usedom