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des Landesverbandes evangelischer Gemeinschaften Vorpommern e.V. (LGV).

 

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ISRAEL-REISE          Schließen Sie sich an!

 

29. September  bis 11. Oktober 2020

Reise nach Israel und Jordanien - mit musikalischem Akzent

 

Reiseleitung: Helmut und Gabriele Friedrich

 

 

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Unsere letzten "besondere Gottesdienste":



Monatsspruch Juni 2020:

 

Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder.

 

 

1. Könige 8,39

Monatsspruch Juli 2020:

 

Der Engel des HErrn rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.

 

1. Könige 19,7



Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinschaft!

 

 

Ich grüße euch mit den Sprüchen der Monate Juni und Juli, beide stehen im 1.Könige (8,39 & 19,7).

 

Im 1.Könige 8 geht es um das Haus Gottes und das Gebet. König Salomo darf den Tempel, das Haus Gottes, bauen. Er führt das Werk seines Vaters David zu Ende. In unserem Text erkennt Salomo, dass es nicht um ein Haus aus Stein geht, sondern es geht um Gott. Im Vers 27 lesen wir: „Ja, sollte Gott wirklich auf der Erde wohnen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel könnten dich nicht fassen, viel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe.“ Der Tempel wurde erst zum Wohnort Gottes, als Gott einzog und Er das Zentrum war. Es geht nicht um irdische Einrichtungen, es geht um Jesus! Im Epheser 2,21 lesen wir: „In Jesus zusammengefügt wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn.“ Nur wenn Jesus in deinem Herz und Leben wohnt und Zentrum ist, bist du ein Wohnort des Herrn. Einzig von diesem Herrn her sollten wir unser Handeln bestimmen lassen – so soll unser Herz bewegt werden. In 1. Könige 8,39 wird uns gesagt, dass wir unsere Hände im Gebet zum Herrn ausstrecken sollen. Er hört und hilft. Bekenne dein Versagen! Er kennt dein Herz, Er will dich nach deinem Leben und Wandel beschenken. Wo stehst du?

 

Die ersten Christen hatten damals als Erkennungszeichen untereinander den Fisch (siehe Bild unten). Er erinnert uns heute daran, dass sich die Christen einst vor den Christenverfolgern verstecken mussten. Dies war aber kein Zurückziehen in die eigene Wohnung und Sicherheit, sondern um sich als Beter und Gemeinde sogar entgegen der staatlichen Anordnungen zu versammeln, um den Auftrag Christi zu erfüllen – und Christus war mitten unter ihnen. Viele Gemeinden haben in dieser Zeit nicht die „Lücken“ genutzt, um diesem Auftrag nachzukommen. Lassen wir uns wachrütteln, stärken und neu ausrichten zu Jesus hin. Lasst uns mutig sein – auch in kommenden Zeiten, wo der Gegenwind gegen die Treuen, die ohne Kompromiss Jesus verkündigen, zunehmen wird. Es wird Zeiten des Mutes und der Mutlosigkeit geben.

 

Haben wir es nicht bei Elia erlebt? Elia hat klar den Auftrag Gottes erfüllt und dem König Ahab sowie dem Volk Israel Gottes klare Rede weiter gesagt. Er stellte die Frage: „Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten?“ Es war ein Wagnis, zu Ahab zu gehen, denn dessen Frau Isebel hatte die Propheten des Herrn ausrotten lassen. Obadja, den Elia traf, hatte Angst, zu Ahab zu gehen und von Elia zu berichten, aber Elia, der von Ahab schon in allen Nationen gesucht wurde, verwies auf Gott (1.Könige 18,15): „So wahr der Herr der Heerscharen lebt, vor dem ich stehe: Heute werde ich mich ihm [Ahab] zeigen.“ Es kam zur Begegnung mit dem König und weiter zum Gottesurteil auf dem Karmel. Was für ein mutiger Elia, der im Vertrauen auf Gott mit der klaren Botschaft Gottes zum Karmel ging, große Wunder tun durfte und erlebte, wie sich Gott zu ihm bekannte!

Und dann – ein Brief der Isebel lässt ihn verzagen. Angst führt in die Isolation und Mutlosigkeit. Elia wendet sich in der Erkenntnis seines Versagens und der Verzagtheit an Gott – und Gott wendet sich Elia zu, stärkt ihn und macht ihn bereit, mit Mut, Klarheit und ganzem Einsatz den Auftrag Gottes zu erfüllen.

 

Jesus möchte unser Herz zum Wohnort haben. Er möchte, dass wir mutig und klar seinen Auftrag an uns erfüllen. Salomo hat es schon gebetet (1.Kön 8,40): „...auf dass alle Völker auf Erden erkennen, dass der Herr Gott ist und sonst keiner.Lasst uns ein Tempel unseres Herrn sein, wo allein ErJesus – wohnt, auf dass der Tempel nicht verdirbt und das Urteil Gottes auf unser Leben kommt (vgl. 1.Kor 3,16+17). Lassen wir uns von Ihm und Seinem Geist beschenken!

 

 

 

Euer Helmut Friedrich