Herzlich willkommen!

 

Willkommen auf der Internetseite der Landeskirchlichen Gemeinschaft Usedom/Bansin
des Landesverbandes evangelischer Gemeinschaften Vorpommern e.V. (LGV).

 

Auf den weiteren Seiten können Sie sich über uns sowie unsere Veranstaltungen und das Gemeinschaftsleben informieren. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen!

 

 


Monatsspruch Dezember 2020:

 

Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut!

 

 Jesaja 58,7

Monatsspruch Januar 2021:

 

Viele sagen: "Wer wird uns Gutes sehen lassen?" HErr, lass leuchten über uns das Licht deines Antlitzes!

 

 

 

 

Psalm 4,7



  

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinschaft!

 

 

Wir leben momentan in einer sehr bewegten, turbulenten Zeit. Manches verstehen wir nicht, vieles bereitet uns Sorge. Wir erleben, wie geschürte Ängste Menschen kaputt machen, wie es der Satan schafft, dem Werk unseres Heilandes Jesus Christus zu schaden, indem er lebendige Gemeinschaft zerstört, Beter trennt und Familien zerrüttet. Die Selbstmordrate steigt stetig. Das ist der Stand zu Beginn der Fest- und Jubelzeit Advent und Weihnachten. Aber ist die momentane Situation nicht viel mehr Anlass zur Entmutigung?

 

In diese Situation hinein ist uns der Monatsspruch (Jes 58,7) gegeben. Aus dem Trostbuch des Jesaja ist es dennoch eine Strafrede, mit der Gott sehr klar den „Finger in die Wunde“ legt. Es geht gegen die Scheinheiligkeit des falschen Fastens (V.4). Unserm Herrn ist es ein Gräuel: fromm reden und böse tun! Hier bei Jesaja handelte das Volk so. Jetzt könnte man fragen: „Was geht es uns an?“ Ist es heute anders? Nein! Eine Kirche, ja, sogar bereits eine Gemeinschaft, die fromm redet, aber Sünde wie Homosexualität, Tötung Ungeborener, Ehebruch und Leben ohne „Trauschein“ akzeptiert und fördert/fordert, ist Gott ein Gräuel und von Ihm verworfen!!Wenn wir erleben, wie Nächstenliebe als „Deckmantel“ missbraucht wird, indem sie u.a. auf Abstand und Maske degradiert wird, und die eigentliche Nächstenliebe, sich aufzumachen, zum Nächsten zu gehen, um ihn helfend zu begleiten, auf der Strecke bleibt – da ist der „Tod im Topf“! Wie hat es Jesus getan? Er ging zu dem Aussätzigen, berührte, heilte und nahm ihn in Liebe an. 

 

Jesus sagt (Luk 21,28): „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“Der Erlöser ist Jesus ChristusGottes Sohn, der für uns auf diese Erde gekommen ist, um für unsere Sünde am Kreuz zu sterben! Das ist Advent: Unser Heiland kommt! Jesaja spricht von Jesu Kommen am Ende der Zeit (Jes 65,17): „Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird. Freuet euch und seid fröhlich immerdar über das, was ich schaffe.“ 

 

Lasst uns in freudiger Erwartung aufsehen auf den, der kommt! Aufsehen bedeutet auch, wegzuschauen von den Problemen und Sorgen und den Blick auf Ihn, den Erlöser, zu richten! Wir müssen uns neu auf unseren Herrn ausrichten. Er wird unseren Blick auf das, was unser Auftrag ist, lenken. 

 

Jesus greift die Worte Jesajas auf (Mt.25,35-36): „Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ...“ Lasst uns fröhlich Schritte wagen – auch wenn es scheint, ins Ungewisse zu gehen: Jesu Verheißungen gelten auch uns. Lass Ihn in dein Herz, dann wirst du erfüllt mit der echten Weihnachtsfreude und kannst sie weitersagen, da wo der Herr dich hinstellt. Er wird das Licht Seines Antlitzes über uns leuchten lassen (Ps.4,7). 

 

 

 

Euer Helmut Friedrich