Herzlich willkommen!

 

Willkommen auf der Internetseite der Landeskirchlichen Gemeinschaft Usedom/Bansin
des Landesverbandes evangelischer Gemeinschaften Vorpommern e.V. (LGV).

 

Auf den weiteren Seiten können Sie sich über uns sowie unsere Veranstaltungen und das Gemeinschaftsleben informieren. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen!

 

 


Monatsspruch Februar 2020:

 

Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.

                     Daniel 9,18b

   Monatsspruch März 2020:

 

   Jesus Christus spricht: Wachet!

 

 

 

 

Markus 13,37



Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinschaft!

 

 

Ich grüße euch recht herzlich mit dem Wort aus Markus 13,37, wo Jesus spricht:

 

„Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!“

 

 

Wachet – was bedeutet dies für uns? Wachen ist nicht nur das Gegenteil von schlafen, es steht auch für das wartende Aufsehen, Beobachten und Handeln. Jede Hausfrau, die einen Kuchen im Backofen hat, wird wachen, immer wieder hinschauen und prüfen, ob dieser schon gar ist.

 

Im Zusammenhang unseres Verses geht es nicht um eine banale Situation, sondern um die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus! Er fordert uns auf, wachsam zu sein, denn wer dies tut, ist treu und klug. Im Mt 24,42-47 und 25,1-13 lesen wir davon: Es geht um Leben und Tod; gerettet oder verloren sein; Himmel oder Hölle. Wir müssen im Blick behalten: Der Herr kommt! Wir wissen nicht Tag und Stunde – darum ist es umso wichtiger, dass wir die Grundhaltung der Christen einnehmen. Das bedeutet: In Erwartung, Gebet und Fürbitte leben.

Jesus fordert uns auf (Mk 13,33): „Seht zu, wachet und betet; denn ihr wisst nicht, wann es Zeit ist. Er vergleicht es mit einem Menschen, der seine Habe anderen anvertraut und erwartet, bei seiner Wiederkunft ein geordnetes Haus vorzufinden und festlich und mit Freude empfangen zu werden.  

Wachsam sein bedeutet aber auch, tätig zu sein, die Zeit zu nutzen. Jesus möchte, dass wir das Haus bewirtschaften, erweitern und was notwendig ist, tun.

Die Jünger waren wachsam. Sie arbeiteten mit ganzem Einsatz, in aller Treue und Klarheit für ihren Heiland und waren dennoch – in jedem Moment ihres Lebens – bereit, alles stehen und liegen zu lassen, um ihrem Herrn entgegen zu gehen.

 

So sollen auch wir handeln: Unsere Aufgaben, an die unser Herr uns stellt, in Beruf, Familie, in der Gemeinde usw. erfüllen. Wichtig ist aber, dass wir unser Haus, unser Herz, rein haben – ganz erfüllt von Jesus Christus. So können wir, wenn Er kommt, alles stehen und liegen lassen, um Ihm entgegen zu gehen – anders als die zur Hochzeit Geladenen, die, als der Herold kam, nicht bereit waren, alles stehen und liegen zu lassen (Luk 14,15ff).  

 

Ihr Lieben, es steht im 1.Kor 7,23: „Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte.Jesus hat uns durch Sein Sterben am Kreuz, wo Er für deine und meine Sünde Sein Blut vergossen hat, teuer erkauft. Es geht nicht mehr darum, Menschen zu gefallen, sondern Jesus, unserem Heiland. Darum ist es wichtig, die Zeit jetzt zu nutzen und Ihn als den einzigen Weg zum Leben bei Gott zu verkündigen. Denn wenn Er wiederkommt, ist die Zeit und Möglichkeit unseres Handelns vorbei, dann übernimmt Er das „Zepter“ (1.Thess 4,16-17). Für den, der an Jesus glaubt, von der Vergebung lebt, wird es der Tag der Freude und des Jubels über die Erlösung sein. Für die anderen wird es der Tag des Schreckens sein und es wird dann enden, wie es in Offb 21,8 steht: „Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

 

 

Wo stehst Du? Lasst uns wachsam sein!

 

 

Euer Helmut Friedrich

Sonnenuntergang auf Usedom
Sonnenuntergang auf Usedom