Herzlich willkommen!

 

Willkommen auf der Internetseite der Landeskirchlichen Gemeinschaft Usedom/Bansin
des Landesverbandes evangelischer Gemeinschaften Vorpommern e.V. (LGV).

 

Auf den weiteren Seiten können Sie sich über uns sowie unsere Veranstaltungen und das Gemeinschaftsleben informieren. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen!

 

 


Monatsspruch Dezember 2022:

 

Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, der kleine Junge leitet sie.

 

Jesaja 11,6

Monatsspruch Januar 2023:

 

Und Gott sah an, was er gemacht hat: Und siehe, es war sehr gut.

 

 

 

1. Mose 1,31

Monatsspruch Februar 2023:

 

Sarah sprach: Gott hat mir ein Lachen zugerichtet; denn wer es hören wird, der wird über mich lachen.

 

 

1. Mose 21,6



 

Liebe Mitglieder und Freunde der Gemeinschaft!

 

 

Was kommt?

 

Ich grüße euch mit dem Monatsspruch für Dezember - er steht im Abschnitt der Immanuel-Verheißungen (Jes 11,6): „Da werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken lagern. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben.“ Jesaja schaut auf das, was über Juda und Jerusalem kommen wird und was für die ganze Welt von entscheidender Bedeutung ist: Der Blick auf den kommenden Herrn Jesus Christus, der das Friedensreich aufrichten wird. 

 

Wenn wir den Spruch lesen, wird uns doch das Herz weit. Was ist das für eine Botschaft! Sie beginnt im Vers 1: „Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.“  Im Weihnachtslied, welches sich auf Jesaja 11 bezieht, heißt es: „Es ist ein Ros’ (Reis/Zweig) entsprungen aus einer Wurzel zart, wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art, und hat ein Blümlein bracht, mitten im kalten Winter, wohl zu der halben Nacht.“ Wenn wir uns das vorstellen: Wir gehen im Winter in den Schneesturm und in die Kälte, wir sehen den alten Baumstumpf und entdecken, dass sich dort mitten in der Nacht eine kleine Knospe mit grünen Blättern gebildet hat, zart und fein.   Es ist fast nicht glaubbar und völlig unerwartet. Aber so ist es einst geschehen und so wird es wieder geschehen: Jesus kam mitten in der Nacht in diese Welt hinein, als keiner mit Ihm rechnete. Für viele war es einfach unglaublich, viele sahen in Ihm eine große Gefahr, für viele war Er der ersehnte Retter! Er kam mitten in die Dunkelheit dieser Erde hinein. In diesem Kindlein dort im Stall ist die ganze Fülle der Verheißung Gottes hineingelegt. Er kam als Licht in die dunkle Nacht dieser Welt - in das Dunkel deines Herzens. Jesus möchte, dass es in deinem Herzen und Leben Licht wird! Ist Er dein Retter? Er kam als Licht für die Heiden.

Was für ein wunderbarer Weg Gottes für uns:

> Der verheißene Retter im Mutterleib (Kap.7,14)

> Das Kind im Stall (Kap.9,5)

> Der Herr auf dem Königsthron - der kommende Herr (Kap.11,3ff)

 

Wir leben mitten in der Zeit von Not und Bedrängnis. Manchmal mögen wir uns fragen: Wie soll es weitergehen? Vieles liegt nicht mehr in unserer Hand. Ein großes ‚Lau-werden‘ unter den Frommen ist eingezogen, so dass es für die Getreuen immer schwieriger zu werden scheint. Aber mit Jesus sind wir auf der Siegerseite und Er ist der Garant, dass der Sieg unser ist!

 

Wir sind in der Adventszeit, die Zeit der Ankunft - die Freudenzeit! Wenn wir unser Vertrauen einzig auf Jesus setzen, dann dürfen wir voll Freude in der Gewissheit sein: Unser Heiland kommt - mitten in die Nacht dieser Zeit hinein - und wir werden mit den Engeln einstimmen (Lk 2,14): „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“ Denn Er gründet Sein Reich dort, wo Friede und Freude für alle, für die ganze Schöpfung, sein wird. Dann wird es wieder wie zu Beginn der Zeit heißen (1 Mo 1,31): „Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ 

 

Doch lasst uns bedenken: Er steht heute vor der Tür - vor deiner Herzenstür - und klopft an! Hast du Ihm schon aufgetan und Ihm dein Leben übergeben? Überhöre Sein Klopfen nicht, denn irgendwann geht Er weiter - dann ist es zu spät! Lassen wir doch diese Advents- und Weihnachtsfreude in unsere Herzen, auf dass wir voll Freude und Dank Lichtbringer in dieser Welt sein können. Lasst uns aufblicken und ausblicken hin zu Jesus, unserem Heiland!

 

Mit Weihnachten und Ostern hat die Liebe Gottes triumphiert und behält den Sieg!

Lasst uns Dank- und Jubellieder singen!

 

 

 

Euer Helmut Friedrich