Herzlich willkommen!

 

Willkommen auf der Internetseite der Landeskirchlichen Gemeinschaft Usedom/Bansin
des Landesverbandes evangelischer Gemeinschaften Vorpommern e.V. (LGV).

 

Auf den weiteren Seiten können Sie sich über uns sowie unsere Veranstaltungen und das Gemeinschaftsleben informieren. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen!

 

 


Monatsspruch Juli 2022:

 

Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.

 

 

Psalm 42,3

Monatsspruch August 2022:

 

Es sollen jauchzen alle Bäume im Wald vor dem HErrn; denn Er kommt, zu richten die Erde.

 

1. Chronik 16,33



Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gemeinschaft!

 

 

Der Monatsspruch für August ist aus einem besonderen Danklied des Königs David. Er hatte Grund zum Danken, denn er holte die Bundeslade nach Jerusalem. Wie sieht es bei uns aus? Grund zum Danken haben wir genug - danken wir auch? David ist nicht nur des Dankes voll, er fordert auch uns auf, dem Herrn zu danken. Wofür danken wir? Der Grund für Davids Dank-Jubel-Lied war die Gegenwart Gottes in seinem Leben und in dem der Menschen des Volkes. Gott selber mitten unter ihnen war für David das Größte.

Das Größte, was uns geschehen kann, ist die Gegenwart Jesu in unserem Leben – Er als das Zentrum eines jeden von uns und unserer Gemeinde. Alles Sehnen und Tun muss darauf ausgerichtet sein, Jesus als Zentrum unseres Lebens zu haben. Wenn wir davon einmal abweichen, müssen wir alles daransetzen, dass Er es wieder wird!

 

Damals war die Bundeslade mit dem Thron Gottes das sichtbare Zeichen für Gottes Gegenwart. Er selbst ordnete an, wie sie zu bauen ist. Heute ist es Jesus, der sichtbar auf diese Erde kam und gegenwärtig war und ist – Jesus, der von Seinem Vater gesandt wurde.

Bereits damals bei der Wüstenwanderung mit Mose wurde die Bundeslade vorneweg getragen und gab die Wegrichtung an. Jeweils beim Anheben und Niedersetzen der Bundeslade rief Mose den Herrn an (vgl. 4. Mo 10,33-36). Wir müssen heute Jesus folgen, denn Er ist der Weg (vgl. Joh 14,6), Er weiß den Weg und gibt die Wegrichtung an und Er weiß den richtigen Zeitpunkt zum Ausruhen und Gehen. Wir müssen immer mit Ihm in Verbindung bleiben und mit Ihm reden - also beten! 

Vor der Bundeslade teilte sich damals der Jordan (vgl. Josua 3,11-17). Und die Bundeslade – und damit Gott selber – ging um die Mauer von Jericho voran und diese musste fallen. Gott selbst hat sie einstürzen lassen und dem Volk den Sieg geschenkt. Jesus räumt heute alle Barrikaden weg und schafft Wege, wo eigentlich keine Wege sind oder wir keine Wege erkennen. Auf Jesu Wort hin teilt sich nicht nur das Meer, sondern wir können wie Petrus auf ihm gehen, auch wenn es tobt (vgl. Mt 14,22ff). Er bringt uns sicher ans Ziel. Jesus hat für uns den Sieg errungen, die Mauer der Sünde wurde durch Seinen Tod am Kreuz weggerissen!

 

Die Bundeslade befand sich an verschiedenen Orten, bis David sie nach Jerusalem in ein Zelt holte und Salomo sie später in den Tempel brachte (vgl. 1. Könige 8). 

David wusste: Mit Gott als Mittelpunkt wird das Leben und auch die Gemeinde gesegnet sein! 850 Jahre war die Bundeslade sichtbares Zeichen der Gegenwart Gottes und nach weiteren 600 Jahren erschien der Herr selbst und zeltete mitten unter uns: „Und das Wort ward Fleisch und wohnte(zeltete) unter uns…“ (Joh 1,14). Gott führt zu Ende, was Er einst Seinem Volk verheißen hat: Er hat den Bund in Christus erfüllt – wir „werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.“ (Röm 3,24ff). Wir dürfen sogar einen Blick in die Zukunft werfen: Die Bundeslade steht im himmlischen Jerusalem (vgl. Offb 11,19).

Alle, die zu Jesus gehören, werden im neuen Jerusalem um Ihn versammelt sein. Gehörst du dazu? Jesus kommt, das Erdreich zu richten. Dann wird es nur heißen: Himmel oder Hölle – Leben oder Tod! Für die, die Jesus als ihren Heiland und Erlöser haben, ist es das große Ziel, dann bei Ihm zu sein. Nur mit Jesus als Mittelpunkt unseres Lebens ist der Weg zu Gott frei! Jesus, der die Sündenkluft durch Sein Sterben überbrückt hat, wirbt noch um dich. Hast du dein Leben Ihm übergeben und lebst du von der Vergebung deiner Schuld und Sünde durch Sein Blut? Dann können wir in Davids Danklied mit einstimmen: „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewig“ (1. Chr 16,34)Wir können Davids Aufforderung folgen (V.35) und unseren Herrn bitten, dass Er uns als Schar der Erlösten um Ihn herum sammelt, uns errettet vor dem Bösen. Wir können Ihn loben und preisen.

Durch Jesus das Leben zu haben, muss der Grund unserer Freude, unseres Dankes und Jubels sein.

 

Möge der Herr uns immer wieder dieses Jubel-Lied der Erlösten in Herz und Mund legen!

 

 

Euer Helmut Friedrich